Notbetrieb der Radiologischen Praxis im Zeppelinzentrum
Unsere Telefon-Zentrale ist unter 0721 952 100 weiter erreichbar.
Durch die großzügige Hilfsbereitschaft unserer Kollegen in der
Karlstr. und der
Praxis Durlach Turmberg können wir einen guten Teil unserer Patienten weiterhin untersuchen.
Insbesondere bieten wir jetzt erweiterte Untersuchungszeiten
am Abend und Samstags an - Besonders interessant für Berufstätige. Wenden Sie sich an unsere Telefon-Zentrale unter
0721 952 100 .
RadZepBlog
Viele haben uns gefragt, wie es uns geht und wie die Situation ist. Daher haben wir uns entschlossen, ein Blog auf unsere Webseite zu stellen. Während des hier geschilderten Ablaufes haben wir natürlich vor allem an die Rettung von Patienten, Mitarbeitern und den Personen im Gebäude und erst danach an die Geräte und alles andere gedacht. Daher haben wir auch noch keine Bilder.
Die beschriebenen Zeitpunkte bilden auch nur eine Orientierung, aber in dem Ablauf und der Geschwindigkeit entsprechen sie doch weitgehend unserem Vorgehen, wir werden evtl. sachliche Korrekturen an der Darstellung vornehmen.
Dank der großzügigen Hilfe unserer Kollegen in der
Praxis Durlach Turmberg können wir nun auch dort Untersuchungen durchführen. Freundlicherweise dürfen wir auch in Durlach ein eigenes Bildarchiv von
Phönix aufstellen, so dass auch die alten Daten unserer Patienten zur Verfügung stehen werden.
16.07.2010 Umzug Telefonzentrale in neue Räume bei der ISC in Karlsruhe.
Wir danken der
Medavis GmbH für die freundliche Aufnahme. Es war die schnellste und beste Lösung für uns, den Betrieb aufrechtzuerhalten. Unsere neue Telefonzentrale ist in den Räumen der International Scientific Consulting (Dipl.-Ing. (TU) Dr. med. Rosenow).
15.07.2010 11:00 Ersatz-Bildarchiv von Phönix in Betrieb
Wir haben dann doch 20 Minuten gebraucht, das Bildarchiv in Betrieb zu nehmen - wir mussten erst noch ein passendes Netzwerkkabel aus dem Lager holen, das vorgesehene Kabel war ein paar Zentimeter zu kurz.
Nun können wir die Bilddaten unserer Patienten wieder mit unserem eigenen Archiv speichern und bearbeiten.
14.07.2010 22:30 Phönix liefert erstes Ersatz-Bildarchiv für den Notbetrieb
Damit wir die Bilddaten unserer Patienten weiter verarbeiten können, dürfen wir bei unseren Kollegen in der
Karlstr. ein Notfall-Bildarchiv aufstellen. Mal sehen, wie schnell wir das morgen in Betrieb nehmen können.
14.07.2010 06:00 Ersatz-Server für das Radiologie-Informations-System fertig für die Datenübernahme
Wir beginnen mit dem Aufbau eines Ersatz-Servers unseres Radiologie-Informations-Systemes für den zerstörten Server. Bislang arbeiten wir mit einem Computer, den uns die Firma Medavis für den Notfallbetrieb für einige Arbeitsplätze zur Verfügung stellt.
Unser neuer Server wird wieder die Leistung haben, alle Arbeitsplätze unserer Praxis zu betreiben.
14.07.2010 22:00 Notstromversorgung für die Kühlung der Kernspintomographen in Betrieb
Den Elektrikern von
Elektro Huber in Graben-Neudorf ist es gelungen, die Notstromversorgung für die Kühlung der Kernspintomographen fertigzustellen, wenige Stunden bevor die Kühlung unseres kleinsten Kernspintomographen einen kritischen Bereich erreicht hätte.
Die Techniker von Siemens können die Stromversorgung für die beiden großen Kernspintomographen ebenfalls noch an diesem Abend anschliessen und die Kühlung wiederherstellen.
13.07.2010: 19:00
Wiederaufnahme der Arbeit beginnt
Durch die spontane Hilfsbereitschaft unserer Kollegen in der
Karlstr. sind wir in der Lage, bereits heute abend wieder die ersten Untersuchungen unserer Patienten auf den Geräten der Praxis Karlsstr. durchzuführen.
13.07.2010: 18:00 Telefonzentrale der Praxis wieder erreichbar
Dank der Telekom sind wir durch eine Rufnummernweiterschaltung auch wieder telefonisch unter unserer alten Nummer
0721 952 100 erreichbar.
13.07.2010 15:30 Unsere Handwerker von Schäfer Holz- und Fertighausbau planen mit uns den Wiederaufbau der Praxis
Der Geschäftsführer Ulli Schäfer kommt sofort zu uns um den Wiederaufbau zu planen. Seine Mitarbeiter stehen für die ersten Maßnahmen für uns bereit.
13.07.2010 15:00 Mitarbeiterbesprechung
Die Ärzte und Mitarbeiter kommen zusammen, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Eine gute Nachricht: unsere Kollegen in der
Karlstr. helfen uns, wir können schon heute abend weiterarbeiten ! Sofort werden die Dienstpläne ausgearbeitet und Patienten informiert. Es sind so viele Details zu klären und wir machen uns an die Arbeit. Auch unsere Kollegen in den anderen Praxen bieten uns spontan Ihre Hilfe an. Der EDV Mitarbeiter aus der
Karlstr. wird schon bald die ersten Ersatz-Computer für uns konfigurieren.
In der Not finden wir alle zusammen.
Vielen Dank !
13.07.2010 15:30
Radiologie - Informationssystem wiederhergestellt.
Unsere EDV hat zusammen mit unserer RIS-Firma
Medavis den gesamten Datenbestand unseres zerstörten Servers wiederhergestellt. Alle Daten sind vorhanden und wir bekommen sogar einen Schulungsraum für unsere Mitarbeiter zur Verfügung gestellt.
Wir beginnen mit der Terminverschiebung von Patienten mit Terminen für heute - durch die gute Kooperation mit unseren Kollegen werden die dringenden Fälle auf die anderen Praxen in Karlsruhe verteilt.
Unsere Überweiser werden von uns über unserer Situation informiert.
So viele haben für unsere Situation Verständnis und machen uns Mut. Vielen Dank !
13.07.2010 14:00 Feuer unter Kontrolle
Die Feuerwehr hat das Feuer unter Kontrolle gebracht und beginnt mit den Nachlöscharbeiten.
13.07.2010 12:10 Die Sicherung der med. Großgeräte und der Infrastruktur beginnt
Nachdem alle Personen in Sicherheit sind und während die Ärzte und Rettungskräfte die Patienten betreuen und die Feuerwehr die Löscharbeiten aufgenommen hat beginnt unsere EDV mit der Sicherung der medizinischen Großgeräte.
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Siemens begleitet uns telefonisch durch unsere Notfallpläne für den Brandfall. Besonders die großen und starken supraleitenden Magnete der Kernspinntomographen müssen auf der Temperatur von flüssigem Helium (-272°C) gekühlt bleiben, damit sie keinen Schaden nehmen. Die Feuerwehr sperrt den Bereich der Auslassventile für das Helium weiträumig ab, damit im Falle eines "Quench" (Verlust der Supraleitung des Magneten und schnelle Verdampfung des Heliums) niemand gefährdet werden kann.
Auch das CT, die Röntgen-Geräte und die nuklearmedizinischen Geräte wurden von unseren Ärzten und Mitarbeitern in einen sicheren Modus abgeschaltet.
Ein Techniker von Siemens wird sofort losgesschickt. Er ist in kurzer Zeit bei uns und hilft.
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Einer der Server unseres Bildarchives ist in der Brandzone und damit sehr wahrscheinlich zerstört - der zweite Server aber ist in Sicherheit und ordnungsgemäß abgeschaltet. Glücklicherweise haben wir von unsere PACS-Firma Phönix einen doppelten-Spiegel-Server wie ein Groß-Klinikum, so dass die Daten mehrfach redundant an verschiedenen Orten gespeichert werden. Ohne diese Maßnahme wären jetzt alle Bilddaten verloren !
Phönix beginnt mit der Bereitstellung eines Ersatz-Servers für unseren Notfallbetrieb.
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Zusammen mit der Firma unseres Radiologie-Informations-Systemes Medavis beginnen wir, die Datensicherungen des zerstörten Servers zu prüfen.
13.07.2010: 11:30
Aufgrund eines Brandes findet momentan kein Praxisbetrieb statt.
Durch die besonnene und koordinierte Aktion der Ärzte und Mitarbeiter verlief die Räumung der Praxis schnell und ohne Zwischenfälle. Die Feuerwehr war sehr schnell vor Ort. Durch die gute Zusammenarbeit zwischen den Rettungskräften und allen Beteiligten lief auch die Räumung des Hauses und die Sicherung der Dialyse-Patienten sehr gut.
Die Notärzte betreuen zusammen mit unseren Ärzte und den Kollegen aus den anderen Praxen und dem Rettungsdienst die Patienten, bis sie entweder selbst nach Hause gehen oder verlegt werden können.
Wir sind so froh, dass alle unverletzt evakuiert werden konnten.