Die Phlebographie

Die Phlebographie dient zur Darstellung von Venen. Dazu wird am Fußrücken - oder selten an der Hand - ein Kontrastmittel eingespritzt. Anschließend fertigt man Aufnahmen, um den Abstrom zu verfolgen.
Meist merken Sie außer dem Einstich nichts. Manchmal kann es einen seltsamen Geschmack im Hals geben oder es kann ein Wärmegefühl auftreten. Dies geht sehr schnell vorbei.
Komplikationen sind selten. Falls eine Allergie auf das Kontrastmittel auftritt, haben wir alles bereit, um Ihnen zu helfen. Schwere Allergien mit Schock sind bei den modernen Kontrastmitteln erfreulich selten. Hautschäden an der Injektionsstelle kommen heutzutage kaum noch vor.
Auch eine zusätzliche Reizung der Venen mit Thrombose ist sehr selten.
Vor der Untersuchung sollten Sie zwei Stunden nüchtern sein und uns über eventuell bestehende Allergien informieren.
Wichtig ist, dass Sie keine Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) haben. Das Kontrastmittel enthält nämlich größere Mengen Jod, die eine Schilddrüsenüberfunktion verschlimmern können. Nicht zu verwechseln damit ist ein Kropf (Struma), der meist mit einer normalen Funktion einhergeht. Im Zweifelsfall fragen Sie bitte Ihren Arzt, ob eine Überfunktion bekannt ist.