Die Computertomographie

Bei der Computertomographie (CT) handelt es sich um ein Verfahren, das mit Röntgenstrahlen überlagerungsfreie Schnittbilder des Körpers erzeugt. Sie liegen auf einem Tisch und werden in einem ringförmigen Gerät untersucht. Die Röntgenröhre vollführt eine Kreisbewegung um Sie und auf der Gegenseite werden die Signale von sogenannten Detektoren empfangen.
Die gewonnenen Daten werden von einem Computer in Schnittbilder umgewandelt, die vom Arzt befundet und entweder auf Spezialpapier oder Film ausgedruckt werden. Je nach Fragestellung werden nacheinander einzelne Schichten angefertigt, z. B. von den Bandscheiben oder vom Kopf. Wenn die Lunge oder der Bauch untersucht werden sollen, wird meist ein sogenanntes Spiral-CT angefertigt. Dabei wird ein zusammenhängender Abschnitt des Körpers mit spiralförmigen Schichten in ca. 25 sec. untersucht. Dadurch wird sichergestellt, dass nicht durch ungleichmäßige Atmung von Schicht zu Schicht eine diagnostische Lücke entsteht. Währenddessen bewegt sich der Untersuchungstisch mit Ihnen gleichmäßig und Sie müssen die Luft anhalten, was meist ohne Probleme gelingt.

Die CT-Untersuchung verursacht keine Schmerzen.
Häufig wird auch ein Kontrastmittel gespritzt. Dadurch werden die Blutgefäße besonders hervorgehoben, und man kann viele Veränderungen besser erkennen. Die modernen Kontrastmittel werden meist gut vertragen. Ein Wärmegefühl bei der Injektion oder ein seltsamer Geschmack im Hals kommen häufig vor und klingen rasch wieder ab. Komplikationen sind selten. Falls eine Allergie auf das Kontrastmittel auftritt, haben wir alles bereit, um Ihnen zu helfen. Schwere Allergien mit Schock sind erfreulich selten. Auch Hautschäden an der Injektionsstelle kommen heutzutage kaum noch vor. Vor der Untersuchung sollten Sie zwei Stunden nüchtern sein und uns über eventuell bestehende Allergien informieren. Auch wenn Sie Tabletten mit dem Inhaltsstoff Metformin (z. B. Glucophage) wegen Zuckerkrankheit (Diabetes) erhalten, sollten Sie es uns mitteilen.
Bei der Untersuchung des Bauchraumes erhalten Sie in der Regel vorher noch ein kontrastmittelhaltiges Getränk. Dieses dient der besseren Abgrenzbarkeit der Darmschlingen und hat mit dem intravenösen Kontrastmittel nichts zu tun.
Wichtig ist nur, dass Sie keine Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) haben. Das KM enthält nämlich größere Mengen Jod, die eine Schilddrüsenüberfunktion verschlimmern können. Nicht zu verwechseln damit ist ein Kropf (Struma), der meist mit einer normalen Funktion einhergeht. Im Zweifelsfall fragen Sie bitte Ihren Arzt, ob eine Überfunktion bekannt ist.