Die Computertomographie

Die Computertomographie erfolgt bei uns mit einem Spiral-CT der Firma Siemens.
Zur Durchführung von Kontrastmitteluntersuchungen steht eine computergesteuerte Druckspritze zur Verfügung. Es können alle Körperregionen untersucht werden.
Die Dokumentation der Untersuchungen erfolgt wahlweise mittels Laserkamera oder Papierausdruck. Zusätzlich werden die Daten auf CD gespeichert, so dass eine Befundung und Verlaufsbeurteilung auch vom Bildschirm aus möglich ist. Diese Technik ist als PACS (Picture archieving and communicating system) bekannt. Die Vorteile liegen auf der Hand: Selbst wenn die Bilder verloren sind, können die alten Untersuchungen noch von der CD geladen werden. Der Verbrauch der Laserfilme wird unter dem enormen Kostendruck in der Zukunft sicher zurückgehen müssen. Der Umgang mit den Papierbildern bedarf anfangs unter Umständen der Gewöhnung. Die von uns erreichte Druckqualität entspricht aber derjenigen, die Sie aus Ihren Lehrbüchern gewohnt sind.
Als Spezialität ist unser CT auch mit einer Software für Dental-CTs ausgestattet. Diese wird vor allem von Zahnärzten zu Planung von Implantaten genutzt (Bildbeispiel).
Damit wir die Untersuchungen mit der größtmöglichen diagnostischen Ausbeute durchführen können, sind wir für Angaben zur Fragestellung dankbar. Wir haben ein Anmeldeformular entwickelt, das Sie sich ausdrucken oder auch von uns fertig anfordern können. Es macht von der Untersuchungstechnik einen Unterschied, ob beispielsweise ein Kleinhirnbrückenwinkeltumor gesucht wird, Metastasen eines Tumors ausgeschlossen werden sollen oder nur eine Sicherheitsabklärung wegen unbestimmter Beschwerden erfolgt. Genauso ändert sich die Wahl der Parameter, je nachdem ob die Lungenstruktur oder das Mediastinum untersucht werden sollen. Bei Verdacht auf einen Pancreastumor werden wir ebenfalls gezielter vorgehen, als bei einer allgemeineren Fragestellung.
Mögliche Kontraindikationen für die Kontrastmittelanwendung sind Allergien, Hyperthyreose, höhergradige Niereninsuffizienz und das Plasmocytom. Auch bei der Gabe von Biguaniden (Metformin) und gleichzeitiger Niereninsuffizienz ist Vorsicht geboten. Metformin sollte 48 h vor und nach KM-Gabe nicht angewendet werden. Bei normalem Kreatinin reicht es auch aus, wenn die Substanz ab dem Zeitpunkt der Untersuchung abgesetzt wird.
Bitte geben Sie uns einen Hinweis, wenn einer der zuvor genannten Punkte zutrifft. Auch der Hinweis auf eine HIV-Infektion ist natürlich zum Eigenschutz von Bedeutung.