Häufig gestellte Fragen (FAQ)
1. Benötige ich eine Überweisung?
2. Wie erhalte ich einen Termin?
3. Muss ich nüchtern sein?
4. Muss ich Unterlagen oder Bilder mitbringen?
5. Für wen ist die MRT (Kernspintomographie) nicht geeignet?
6. Muss ich mit Wartezeit rechnen?
7. Wann erhält mein Arzt das Ergebnis?
8. Muss ich die Praxisgebühr bezahlen?
9. Kann ich nach der Untersuchung meinen PKW benutzen?
10. Ist Ihre Praxis modern ausgestattet?
11. Kann man bei Ihnen Mammographie-Screening machen?
1. Benötige ich eine Überweisung?
Kassenpatienten benötigen für jede Untersuchung eine Überweisung. Bei Privatpatienten ist das nicht erforderlich. In den meisten Fällen ist es trotzdem sinnvoll, wenn Sie Ihre Beschwerden zunächst von einem geeigneten Arzt abklären lassen, der Sie dann über die Notwendigkeit einer bildgebenden Untersuchung beraten kann.
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2. Wie erhalte ich einen Termin?
In den meisten Fällen werden Termine telefonisch vereinbart. Sie können uns allerdings auch ein Fax schicken (0721 / 952 10-10).
Da es in einer Röntgenpraxis weniger darauf ankommt, dass einer der Ärzte Zeit für Sie hat, sondern eines der Untersuchungsgeräte für Sie bereit stehen muss, ist es ganz wichtig, dass Sie uns präzise mitteilen, welche Art von Untersuchung mit welcher Methode durchgeführt werden soll. Dabei müssen Sie zwischen folgenden Methoden unterscheiden:
Röntgen
CT = Computertomographie
MRT = Magnetresonanztomographie oder Kernspintomographie bzw. "Kernspin" oder KST
Ultraschalluntersuchung = Sonographie
Nuklearmedizin = Szintigraphie (z.B. Knochenszintigramm oder Schilddrüsenszintigramm)
Ganz wichtig ist auch, dass Sie uns mitteilen, ob mehrere verschiedene Untersuchungen durchgeführt werden. Achten Sie auch darauf, ob eine Untersuchung tatsächlich verlangt wird, oder mit dem Zusatz evtl. versehen ist, oder als Hinweis auf eine bereits durchgeführte Untersuchung zu verstehen ist.
Beispiele:
·"Mammographie, evtl. Sonographie" bedeutet, dass nur eine Mammographie sicher durchgeführt werden soll und eine ergänzende Ultraschalluntersuchung nur bei Bedarf.
·"SD-Szintigramm, Sono: Struma nodosa" bedeutet, dass nur ein Schilddrüsenszintigramm durchgeführt werden soll, nachdem von Ihrem Arzt bei einem Sono bereits ein Knotenkropf (Struma nodosa) festgestellt wurde.
·"MRT Schädel und HWS" bedeutet, dass 2 Organe untersucht werden sollen.
Wir müssen dann entsprechend mehr Zeit einplanen.
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3. Muss ich nüchtern sein?
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4. Muss ich Unterlagen oder Bilder mitbringen?
Grundsätzlich ist es immer sinnvoll, wenn wir genau über Ihre Vorerkrankungen informiert sind. Vergleichsaufnahmen sind von Vorteil, um einen Krankheitsverlauf zu beurteilen oder subtile Veränderungen festzustellen. Bringen Sie daher bitte die Aufnahmen, die in Ihrem Besitz sind oder bei Ihrem Arzt archiviert sind, zur Untersuchung mit. Wenn Sie in letzter Zeit bei uns untersucht wurden, können Sie davon ausgehen, dass Ihre Aufnahmen in unserem Archivsystem gespeichert sind. Dann ist es nicht unbedingt erforderlich, die Voraufnahmen mitzubringen. Lediglich wenn es sich um sehr ausgedehnte MRT-Untersuchungen handelt (mehr als vier Filme bzw. Papierausdrucke) ist es einfacher, einen Vergleich anhand dieser Bilder durchzuführen.
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5. Für wen ist die MRT (Kernspintomographie) nicht geeignet?
Patienten mit Herzschrittmachern können nicht untersucht werden. Eisenhaltige Tätowierungen können Verbrennungen verursachen.
Andere metallische Fremdkörper müssen vom Arzt bezüglich ihrer Unbedenklichkeit beurteilt werden. Hierzu sollten Typ und Alter bekannt sein. Generell unbedenklich sind fest verankerte Implantate wie künstliche Hüftgelenke nach 3 Monaten. Auch Herzklappen und Stents neuerer Herstellung verursachen in der Regel keine Probleme.
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6. Muss ich mit Wartezeit rechnen?
Wir sind selbstverständlich bemüht, durch eine aufwändige Terminplanung Wartezeiten möglichst kurz zu halten. Sie setzt sich aus 3 Komponenten zusammen: 1. die Anmeldung, 2. die eigentliche Untersuchung und zum Schluss die Befundbesprechung. Probleme entstehen an der Anmeldung vor allem in Stoßzeiten, wenn viele Patienten auf einmal kommen, das Telefon ununterbrochen klingelt und komplizierte Vorgänge abzuwickeln sind.
Die längsten Wartezeiten bis zum Beginn der Untersuchung sind am MRT zu erwarten. Dies liegt in der Regel nicht an uns. Es kommt leider immer wieder vor, dass sich Patienten falsch oder unvollständig anmelden, weshalb die Aufnahmen länger dauern, als geplant. Manchmal müssen auch Notfälle eingeschoben werden. Da jede Kernspintomographie etwa eine halbe Stunde dauert, summieren sich die Wartezeiten sehr schnell. In der Regel müssen Sie von der Anmeldung bis zur Befundbesprechung mit mindestens 90 Minuten rechnen.
Eine Knochenszintigraphie benötigt etwa drei Stunden, da sich die verabreichte Substanz erst in den Knochen einlagern muss. Allerdings haben sie nach der Injektion die Möglichkeit, die Praxis zu verlassen.
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7. Wann erhält mein Arzt das Ergebnis?
Die rasche Befunderstellung ist eine der Stärken unserer Praxis. In der Regel wird der Befund sofort vom Arzt erstellt und verlässt noch am gleichen Tag unsere Praxis. Auch die Übermittlung per Fax ist möglich. In Einzelfällen dauert es etwas länger, wenn komplizierte Sachverhalte vorliegen oder Voraufnahmen beschafft werden müssen. Die meisten Befunde liegen aber am nächsten Tag bei Ihrem Arzt vor.
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8. Muss ich die Praxisgebühr bezahlen?
Bei Überweisungen wird generell keine Praxisgebühr erhoben. Eine Ausnahme liegt dann vor, wenn sie die Überweisung im vorherigen Quartal erhalten haben. Wenn der Besuch bei uns Ihr erster Arzttermin im neuen Quartal ist, wird die Gebühr bei uns entrichtet. Sie erhalten dann eine Quittung, die Sie bei ihrem Hausarzt vorweisen können.
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9. Kann ich nach der Untersuchung meinen PKW benutzen?
Ja. Nur in ganz seltenen Fällen müssen wir bei Patienten mit Klaustrophobie Beruhigungsmittel verabreichen. Dann müssen Sie in Begleitung kommen und dürfen kein Fahrzeug steuern oder gefährliche Verrichtungen ausüben.
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10. Ist Ihre Praxis modern ausgestattet?
Ja. Wir erneuern unsere Geräte wesentlich häufiger, als allgemein üblich. Nicht selten haben wir sogar an der Entwicklung mitgewirkt. Deshalb erhalten wir häufig Verbesserungen früher als andere Institute. Die Praxis war auch schon immer sehr innovativ. Wir haben als erste im weiten Umkreis das CT eingeführt. Mit der digitalen Mammographie und der vollständigen Digitalisierung der Praxis haben wir ebenfalls eine Vorreiterrolle übernommen. Unser Spiral-CT kann 6 Schichten gleichzeitig aufnehmen. Damit verfügen wir über den ersten sogenannten 6-Zeiler in der Region.
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11. Kann man bei Ihnen Mammographie-Screening machen?
Unsere Praxis ist einer der Kooperationspartner für das Mammographie-Screening in der Region Karlsruhe. Herr Dr. Krohn gehört zum Kreis der speziell ausgebildeten Befunder. Das eigentliche Screening erfolgt aber in einer speziell dafür eingerichteten Praxis am Kolpingplatz in Karlsruhe. Zu dieser Untersuchung, die für alle Frauen zwischen 50 und 69 Jahren kostenlos ist, erhalten Sie alle zwei Jahre ein spezielles Einladungsschreiben. Eine Überweisung ihres Frauenarztes ist also nicht erforderlich. Wenn Sie allerdings Beschwerden an der Brust haben, sollten Sie sich an Ihren Frauenarzt wenden, der dann gegebenenfalls eine Überweisung zur Mammographie veranlasst.
Wenn Sie vorzeitig zum Screening kommen möchten oder einen Termin verlegen möchten, können Sie sich an die zentrale Stelle in Baden-Baden unter 0800-0006872 wenden.
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